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    Nominierungen und Preisträger 2005

    Nominierungen 2005

    Die Resonanz auf den "Preis der Leipziger Buchmesse" war überwältigend. Unter den 586 eingereichten Vorschlägen der Verlage hatte die Jury die schwierige Aufgabe, in drei Kategorien die besten fünf Titel auszuwählen. Die nominierten Autoren sind:

    Kategorie Übersetzung:

    • Thomas Eichhorn für seine Übersetzung von Les Murray "Fredy Neptune" (Ammann)
    • Marcus Ingendaay für seine Übersetzung von David Foster Wallace "Der Besen im System" (Kiepenheuer & Witsch)
    • Klaus Laabs für seine Übersetzung von José Lezama Lima "Inferno" (Ammann)
    • Maralde Meyer-Minnemann für ihre Übersetzung von António Lobo Antunes "Elefantengedächtnis" (Luchterhand)
    • Eva Moldenhauer für ihre Übersetzung von Claude Simon "Das Gras" (DuMont)

    Kategorie Sachbuch/ Essayistik

    • Götz Aly, "Hitlers Volksstaat" (S. Fischer)
    • Kurt Flasch, "Eva und Adam" (C. H. Beck)
    • Michael Hagner, "Geniale Gehirne" (Wallstein)
    • Jürgen Manthey, "Königsberg" (Hanser)
    • Rüdiger Safranski, "Schiller oder Die Erfindung des deutschen Idealismus" (Hanser)

    Kategorie Belletristik

    • Christoph Hein, "In seiner frühen Kindheit ein Garten" (Suhrkamp)
    • Eva Menasse, "Vienna!” (Kiepenheuer & Witsch)
    • Terézia Mora, "Alle Tage” (Luchterhand)
    • Karl-Heinz Ott, "Endlich Stille" (Hoffmann und Campe)
    • Uwe Tellkamp, "Der Eisvogel” (rowohlt Berlin)

    Juryvorsitzender Martin Lüdke (SWR) zur Nominierungsliste: "Die Entscheidung ist uns natürlich nicht leicht gefallen. Es gibt noch viele interessante Bücher, die es verdient hätten, nominiert zu werden. Deshalb haben wir, teilweise, erbittert gestritten. Das Ergebnis, glaube ich, kann sich sehen lassen." Zu den Juroren gehörten mit Franziska Augstein (Süddeutsche Zeitung), Richard Kämmerlings (FAZ), Andrea Köhler (NZZ), Sigrid Löffler (LITERATUREN), Norbert Miller (TU Berlin) und Klaus Reichelt (MDR) renommierte Fachleute und Literaturkritiker.

    Der Preis der Leipziger Buchmesse wird in diesem Jahr erstmals von der Leipziger Messe mit Unterstützung der Stadt Leipzig und des Freistaates Sachsen in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin vergeben. Die Auszeichnung der besten Frühjahrs-Bücher ist mit insgesamt 45.000 Euro dotiert. Alle Nominierten präsentierten sich mit Lesungen am 17. März auf dem Messegelände.

    Preisträger 2005

    Am 17. März 2005 wurde in der Glashalle des Leipziger Messegeländes während der Leipziger Buchmesse der "Preis der Leipziger Buchmesse" in den Kategorien "Belletristik", "Sachbuch/ Essayistik" und "Übersetzung" verliehen.

    Die Jury unter Vorsitz von Martin Lüdke (SWR) entschied sich unter den 15 nominierten Kandidaten für folgende Autoren:

    Kategorie Belletristik:

    Terézia Mora für "Alle Tage" (Luchterhand)

    Zur Begründung:

    Alle Tage ist ein vielstimmiges Prosaepos, eine Art zeitgenössische Heiligenlegende vor dem Hintergrund des jugoslawischen Bürgerkrieges und ein kühner Entwurf über die Scham im falschen Moment auf der Welt zu sein.

    Kategorie Sachbuch/ Essayistik:

    Rüdiger Safranski für "Schiller oder Die Erfindung des deutschen Idealismus" (Hanser)

    Zur Begründung:

    Safranskis Schillerbild spiegelt den Dichter und sein Werk im Gesamtbild seiner Epoche. Er verbindet philosophische Prägnanz mit essayistischer Leichtigkeit in anschaulicher Prosa.

    Kategorie Übersetzung:

    Thomas Eichhorn für seine Übersetzung von Les Murray "Fredy Neptune" (Ammann)

    Zur Begründung:

    Thomas Eichhorn hat das humoristisch – sinistre Versgedicht des australischen Lyrikers in eine freie Strophenform übertragen, die der rhythmischen Vielfalt dieses Textes und seiner Herkunft aus dem mündlichen Erzählen virtuos Weise gerecht wird.

    Der "Preis der Leipziger Buchmesse" wurde in diesem Jahr erstmals von der Leipziger Messe mit Unterstützung der Stadt Leipzig und des Freistaates Sachsen und in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin vergeben. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 45.000 Euro dotiert. Der Jury gehörten neben Martin Lüdke (SWR) mit Franziska Augstein (Süddeutsche Zeitung), Richard Kämmerlings (FAZ), Andrea Köhler (NZZ), Sigrid Löffler (LITERATUREN), Norbert Miller (TU Berlin) und Klaus Reichelt (MDR) weitere renommierte Fachleute und Literaturkritiker an. Insgesamt reichten die Verlage 586 Vorschläge ein.

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