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    Belletristik

    Leseprobe

    Iris Hanika: "Echos Kammern"
    (Literaturverlag Droschl)

    Aus Gründen der Chronologie fangen wir in Manhattan an, und um die Erzählung nicht sinnlos zu zerfleddern, sondern der Bahn der Ereignisse vielmehr pfeilgerade zu folgen, geht es erst einmal nur um Sophonisbe.

    Ja, sie trägt einen ungewöhnlichen Namen, aber das ist in dieser Geschichte normal; „Roxana“ ist nun auch nicht gerade geläufig. Bis auf den jungen Prinzen tragen hier alle ungewöhnliche Namen, und das ist ebenfalls normal, denn so ein Prinz hat eine Reihe fortzusetzen, während das gemeine Volk sich irgendetwas ausdenken und sich mit jedem Kind neu erfinden kann. Sophonisbe und Roxana indes sind schon älter als dieses Brauchtum, in ihrem Alter heißt man normalerweise so wie alle. Tatsächlich waren es ihre Namen, die sie als erstes verbanden, noch bevor sie entschieden hatten, ob sie sich überhaupt leiden können. (Im übrigen werden nicht ihre Namen sie zusammenführen, sondern allein die Umstände: Roxana wird ein Zimmer zu vermieten haben und Sophonisbe eins mieten wollen.)

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