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    Maren Kames: "Luna Luna"

    (Secession Verlag)

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    Über das Buch

    Luna Luna ist ein dunkler Text – rasant, rasend und atemlos und spricht von tief innen aus dem weit offenen Gaumenraum heraus. Es geht um die dünne Wand zwischen Traum und Trauma, um dünne Haut, um eine Gans aus Pappmaché und den Bären, den sich eine aufbindet, um sich gegen den Wind zu schützen. Ums Verlieren und Verletzen geht es. Um einen Krieg, der vielleicht nie stattgefunden hat und doch in jeder Pore präsent ist. Über allem hängt die Luna, ein Fixpunkt für die Höhe der Sehnsucht, leuchtend, wahnsinnig und selbst rastlos. Eine Luna, die am Ende in einem Sturz aus ihrer Umlaufbahn heraus aufs Wasser fällt wie ein glühender Ofen.

    Die Jury

    Eine Beschwörung des Mondes als Collage von Sounds und Anspielungen, die es voller anarchischem Witz mit der Tradition der lunatischen Dichtung aufnimmt. Bis in die Gestaltung des Buches ist Maren Kames' LUNA LUNA ein genre- und grenzüberschreitendes Gesamtkunstwerk.

    Autor

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    Foto: Mathias Bothor

    Maren Kames, 1984 in Überlingen geboren, studierte Kulturwissenschaften, Philosophie und Theaterwissenschaft, danach Literarisches Schreiben in Hildesheim. Für ihr Debüt HALB TAUBE HALB PFAU (Secession, 2016) wurde sie u.a. mit dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet. 2017 erhielt sie den Kranichsteiner Literaturförderpreis, 2019 war sie Stipendiatin der Villa Aurora in Los Angeles. Sie lebt in Berlin.

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