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Die Jury
Ulrich Greiner (DIE ZEIT)
Michael Hametner (MDR)
Dr. Uwe Justus Wenzel (NZZ)
Dr. Ina Hartwig ( Frankfurter Rundschau)
Elmar Krekeler (Die Welt)
Kristina Maidt-Zinke ( Süddeutsche Zeitung)
Volker Weidermann (Frankfurter Allgemeine
Sonntagszeitung)
Ulrich
Greiner
Geboren 1945 in Offenbach am Main; Abitur am humanistischen
Heinrich-von Gagern-Gymnasium in Frankfurt am Main; Studium der
Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Frankfurt am
Main und Tübingen; Förderung durch das Cusanuswerk; Staatsexamen
1970.
1970 bis 1980 Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung,
seit 1974 im Literaturressort der FAZ. 1980 Wechsel zum Feuilleton
der ZEIT (Hamburg), 1986 bis 1995 Feuilletonchef der ZEIT, danach
Kulturreporter; seit 1998 verantwortlicher Redakteur des Ressorts
Literatur in der ZEIT.
1984 Fellow am Center for European Studies der Harvard University/Cambridge
(USA). Gastprofessuren für Literaturkritik in Hamburg, Essen
und St. Louis (USA). Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.
Bild: Klaus Kallabis
Michael
Hametner
geboren 1950 in Rostock. Ausbildung zum Journalisten. Tätigkeit
als freier Kritiker für Literatur, Theater, Hörspiel und
Autor fürs Fernsehen. Leiter des Poetischen Theaters der Leipziger
Universität mit Lehrverpflichtungen. 1992 bis 1998 Mitglied
der Hörspieljury der Kriegsblinden. Seit 1994 Literaturredakteur
und Moderator, verantwortlich für das Ressort Belletristik
beim Hörfunksender FIGARO des Mitteldeutschen Rundfunks. Buchautor
und Herausgeber. Mitglied verschiedener Jurys, u.a. Uwe-Johnson-Preis.
Bild: MDR/Axel Berger
Dr. Uwe
Justus Wenzel
studierte Philosophie, Soziologie, Politik-, Religions- und Rechtswissenschaften
in Göttingen und Berlin; er wurde 1991 an der FU Berlin mit
einer Arbeit über Kant promoviert ("Anthroponomie",
Akademie-Verlag 1992). 1991 bis 1998 war er am Philosophischen Seminar
der Universität Basel in Lehre und Forschung tätig. 1994
bis 1999 stand er der Philosophischen Gesellschaft Basel vor. Seit
1989 ist er Autor der "Neuen Zürcher Zeitung"; seit
1995 dortselbst für Geisteswissenschaften zuständiger
Redakteur im Feuilleton. Uwe Justus Wenzel ist Träger der "Goldenen
Brille 2004", des Medienpreises der Schweizerischen Akademie
der Geistes- und Sozialwissenschaften. Seit 2004 versieht er einen
Lehrauftrag an der ETH Zürich im Bereich Philosophie und Geschichte
des Wissens.
Buchveröffentlichungen (als Herausgeber): Vom Ersten und Letzten.
Positionen der Metaphysik in der Gegenwartsphilosophie (S. Fischer
1998); Was ist ein philosophisches Problem? (zusammen mit J. Schulte,
S. Fischer 2001); Der kritische Blick. Über intellektuelle
Tugenden und Tätigkeiten (S. Fischer 2002); Lust und Last des
Liberalismus. Philosophische und ökonomische Perspektiven (zusammen
mit G. Schwarz, NZZ Libro 2006).
Bild: NZZ/Christoph Ruckstuhl
Dr.
Ina Hartwig
(geb. 1963 in Hamburg) studierte Romanistik und Germanistik in Avignon
und in Berlin. Anschließend Stipendium der Graduiertenförderung
der Universität Essen. Promotion mit einer vergleichenden Arbeit
über Proust, Musil, Genet und Jelinek ("Sexuelle Poetik",
Frankfurt am Main 1998). Währenddessen Lehrtätigkeit an
der FU Berlin und redaktionelle Mitarbeit bei der "taz".
Seit 1997 Redakteurin der Frankfurter Rundschau, zunächst für
den Bereich Sachbuch zuständig, seit 1999 verantwortliche Literaturredakteurin.
Von 2002 bis 2005 zudem Herausgeberin des "Kursbuch" (zusammen
mit Ingrid Karsunke und Tilman Spengler). Gastprofessuren für
Literaturkritik in St. Louis, USA (2002), und in Göttingen
(2007/08).
Bild:Georg Kumpfmüller
Elmar
Krekeler
Geboren 1963 in Essen. Aufgewachsen in Koblenz. Abitur am Privaten
Johannes-Gymnasium in Lahnstein. Studium der Musikwissenschaft,
Germanistik und Publizistik in Mainz. Von 1989 an Redakteur der
WELT, erst in Bonn, seit 1992 in Berlin, erst als Musik-
dann Literaturredakteur. 1998 Gründungsmitglied der Literarischen
WELT, seit 2000 deren Leiter. Auszeichnungen: Alfred-Kerr-Preisträger
2004.
Kristina
Maidt-Zinke
in Bremen geboren, studierte Germanistik, Anglistik und Skandinavistik
in Kiel, Helsinki und Würzburg und arbeitet seit dem Magisterexamen
als freie Kulturjournalistin. Nach längerem Auslandsaufenthalt
war sie 1996 bis 2001 vorwiegend für die Frankfurter Allgemeine
Zeitung als Literaturkritikerin tätig, außerdem als Rezensentin
und Moderatorin für Radio Bremen. Seit sechs Jahren ist sie
feste Feuilleton-Autorin der Süddeutschen Zeitung mit Schwerpunkt
Literatur und Musik. Daneben rezensiert sie für die ZEIT und
übersetzt, vor allem aus skandinavischen Sprachen.
Volker
Weidermann
Volker Weidermann wurde 1969 in Darmstadt geboren. Er studierte
Germanistik und Politische Wissenschaften in Heidelberg und Berlin,
arbeitete zunächst als Kulturredakteur bei der taz. Seit 2001
ist er Literaturredakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung,
dessen Feuilleton er, gemeinsam mit Claudius Seidl, leitet. Im Frühjahr
2006 erschien sein Buch Lichtjahre Eine kurze Geschichte
der deutschen Literatur von 1945 bis heute im Verlag Kiepenheuer
und Witsch.
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