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in der Kategorie Übersetzung
Aus dem Französischen von Elisabeth Edl
Stendhal: Die Kartause von Parma |
Der
Roman über die zwei Dinge, die für Stendhal die wichtigsten
seines Lebens waren: Italien und die Liebe. 1839 schrieb er in nur
53 Tagen dieses Werk, das heute zu den größten der Weltliteratur
zählt: die Geschichte des jungen Fabrizio del Dongo zwischen
der herrischen Herzogin Sanseverina und der weltabgewandten Clelia
Conti. Die Einzigartigkeit des leidenschaftlichen, spielerischen Stils
ist immer bewundert worden ein Stil, der mit dieser Neuübersetzung
jetzt endlich in seiner ganzen Modernität zu lesen ist. Der reiche
Anhang vermittelt den Lesern alle historischen, biographischen und
literarischen Hintergründe dieses unvergleichlichen Romans.
Wie bereits zuvor in ihrer hoch gelobten Übersetzung von Rot
und Schwarz (2004) hat Elisabeth Edl die Übersetzung mit äußerster
Gründlichkeit im Sprachlich-Künstlerischen und zugleich
im Historisch-Realen unternommen. Einerseits gelingt ihr die malerische,
atmosphärisch dichte, doch zugleich minutiöse Schilderung
von Schauplätzen, Personen und historischen Sachverhalten, die
auf genauer Kenntnis der Zeit, Orte und Landschaften beruht. Andererseits
gelingt ihr ebenso gut die ungeheuer schnelle, bewegte, kunstvolle
sprachliche Gestaltung. Elisabeth Edl hat die Sprache Stendhals in
ihrer ganzen Vielfalt und Lebendigkeit wiedergegeben: der französische
Sprachrhythmus wird nicht durch deutsche Syntax beschwert; die historische
Genauigkeit wird nicht auf Kosten der sprachlichen erreicht; die Präzision
der Stendhalschen Wortwahl bleibt erhalten. Und vor allem kann der
Roman ganz und gar als deutsches Sprachkunstwerk bestehen. Kurz: Er
ist grandios übersetzt (Urs Widmer in der FAZ).
Was Stendhal zu Stendhal macht, diese knappe, unverstaubte,
sprunghafte Stilmusik, hört man erst bei Edl.
(Andreas Isenschmid in der NZZ) |
Foto: Heinrich Brant
Elisabeth
Edl wurde 1956 in Wagna (Steiermark) geboren. Sie studierte Germanistik
und Romanistik und ließ sich als Übersetzerin und Dolmetscherin
ausbilden. Seit 1995 lebt sie als freie Literaturübersetzerin
in München. Sie hat Werke von Stendhal, Julien Green, Simone
Weil,
Jules Verne, Philippe Jaccottet und Eric Holder übersetzt und
herausgegeben. Elisabeth Edl wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit
dem
Johann-Heinrich-Voß-Preis 2005 und mit dem Österreichischen
Staatspreis für literarische Übersetzungen 2006.
Pressekontakt:
Karl Hanser Verlag
Frau Christina Knecht
Vilshofener Straße 10, D 81679 München
Telefon: +49 (0)89 9 98 30 409
E-Mail: knecht@hanser.de
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