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"Preis der Leipziger Buchmesse
2007":
Die Jury ist komplett
Zum dritten Mal wird zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse
2007 am 22. März der "Preis der Leipziger Buchmesse"
für herausragende deutsche Neuerscheinungen vergeben. Jetzt
wurde die neue Jury berufen. Den Vorsitz behält im kommenden
Jahr noch einmal Martin Lüdke, SWR. Zum ersten Mal in Leipzig
dabei sind Ulrich Greiner, Literatur-Chef der ZEIT, Michael Hametner,
Literaturredakteur beim MDR sowie Uwe Justus Wenzel, Feuilleton-Redakteur
der Neuen Zürcher Zeitung. Im fachkundigen Jurorenteam bleiben
weiterhin Franziska Augstein, Feuilleton-Redakteurin der Süddeutschen
Zeitung, Richard Kämmerlings, Literaturredakteur der Frankfurter
Allgemeine Zeitung und Sigrid Löffler, Chefredakteurin der
Zeitschrift "Literaturen".
"Der Preis der Leipziger Buchmesse" ist mit insgesamt
45.000 Euro dotiert und
wird von der Jury zu gleichen Teilen in den Kategorien "Belletristik",
"Sachbuch
und Essayistik" sowie "Übersetzung" verliehen.
Prämiert werden herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen.
Darüber hinaus unterstreicht der Preis
die außerordentliche Bedeutung der Übersetzer für
die Vermittlung internationaler Literatur. Der Preis schließt
unmittelbar an das Konzept der Leipziger Buchmesse an, die sich
als Forum für Autoren und Literaturvermittlung etabliert hat.
Das Preisgeld wird von der Jury zu je 15.000 Euro in den drei Kategorien
vergeben. Unterstützt wird der "Preis der Leipziger Buchmesse"
durch den Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig. Partner des Preises
ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB).
Bis zu drei Vorschläge pro Kategorie können von jedem
ausstellenden Verlag eingereicht werden. 2006 wurden insgesamt 733
Vorschläge eingesandt - 147 mehr als zur Premiere des Preises.
Die Liste der durch die Jury nominierten je 5 Kandidaten für
Belletristik, Sachbuch und Essayistik sowie für Übersetzung
wird Anfang Februar 2007 veröffentlicht.
Rückblick 2006:
Der "Preis der Leipziger Buchmesse" 2006 wurde am 16.
März verliehen.
Die Jury unter Vorsitz von Martin Lüdke entschied sich unter
den 15
nominierten Kandidaten für folgende Autoren:
Kategorie Belletristik:
Ilija Trojanow für "Der Weltensammler" (Hanser)
Kategorie Übersetzung:
Ragni Maria Gschwend für die Übersetzung von Antonio Moresco,
"Aufbrüche" (Ammann)
Kategorie Sachbuch/ Essayistik:
Franz Schuh für "Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche"
(Zsolnay)
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