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Mehr als 700 Einsendungen für den "Preis
der Leipziger Buchmesse"
Am 30. November war Einsendeschluss für den dritten Jahrgang
des „Preises der Leipziger Buchmesse“. Weit über
700 Vorschläge gingen beim Literarischem Colloquium Berlin
ein.
Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse erklärt dazu:
„Bemerkenswert ist, dass sich die Anzahl der Manuskripte um
mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht hat.
Dies ist für uns besonders erfreulich, da der Preis den Anspruch
hat, die besten aktuellen Neuerscheinungen zu prämieren“.
Für die Jury beginnt nun eine harte Arbeit: Sie muss bis zum
6. Februar 2007 die Bücher und Manuskripte durcharbeiten und
daraus eine Nominiertenliste mit den fünf besten Titeln pro
Kategorie erstellen.
Literaturkritikerin und Jurymitglied Sigrid Löffler verrät:
„Nach der ersten Sichtung der eingereichten Werke bin ich
mir sicher, dass wir erneut sehr konstruktiv streiten werden und
die Prämierung noch schwieriger werden wird, als in den beiden
Jahren zuvor.“
Der dritte „Preis der Leipziger Buchmesse“ wird am 22.
März, 16.00 Uhr, im Rahmen der Leipziger Buchmesse öffentlich
verliehen.
In diesem Jahr wurde die Jury neu berufen. Den Vorsitz behält
im kommenden Jahr noch einmal Martin Lüdke, SWR. Zum ersten
Mal in Leipzig dabei sind Ulrich Greiner, Literatur-Chef der ZEIT,
Michael Hametner, Literaturredakteur beim MDR, sowie Uwe Justus
Wenzel, Feuilleton-Redakteur der Neuen Zürcher Zeitung. Im
fachkundigen Jurorenteam bleiben weiterhin Franziska Augstein, Feuilleton-Redakteurin
der Süddeutschen Zeitung, Richard Kämmerlings, Literaturredakteur
der Frankfurter Allgemeine Zeitung, und Sigrid Löffler, Chefredakteurin
der Zeitschrift „Literaturen“.
Juryvorsitzender Martin Lüdke im Vorfeld des Preises: „Zu
viel gute Bücher? Nicht nur die Zahl der Einsendungen ist überwältigend,
sondern auch die literarische Qualität der eingereichten Werke.
Es sind fast alle Titel dabei, auf die wir gehofft haben. Es hat
sich gezeigt, wie wichtig der Preis geworden ist. Deshalb wird es
für uns immer schwieriger, das heißt, es wird wieder
sehr harte, anstrengende, deshalb aber auch spannende Auseinandersetzungen
in der Jury geben."
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