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"Preis der Leipziger Buchmesse 2008":
Neue Jury berufen
Zum vierten Mal wird am 13. März 2008 der "Preis der
Leipziger Buchmesse" für herausragende deutsche Neuerscheinungen
verliehen. Am ersten Tag der Leipziger Buchmesse (13. bis 16. März
2008) übergibt die Jury des "Preises der Leipziger Buchmesse"
ihre Auszeichnungen an die Gewinner in den Kategorien "Belletristik",
"Sachbuch und Essayistik" sowie "Übersetzung".
Die Jury für den "Preis der Leipziger Buchmesse 2008"
wurde jetzt neu berufen.
Für 2008 steht die Jury unter der Leitung von Ulrich Greiner,
Literatur-Chef der ZEIT. Greiner war bereits 2007 Mitglied des Gremiums.
Zum ersten Mal beteiligen sich Dr. Ina Hartwig, verantwortliche
Literaturredakteurin der Frankfurter Rundschau, Elmar Krekeler,
Leiter der Literarischen WELT, Kristina Maidt-Zinke Feuilleton-Autorin
der Süddeutschen Zeitung und Volker Weidermann, Redaktionsleiter
Feuilleton der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, am Jurorenteam.
Neben Ulrich Greiner bleiben Michael Hametner, Literaturredakteur
beim MDR, und Uwe Justus Wenzel, Feuilleton-Redakteur der Neuen
Zürcher Zeitung, in der Jury.
"Der Preis der Leipziger Buchmesse" ist mit insgesamt
45.000 Euro dotiert und zeichnet herausragende deutschsprachige
Neuerscheinungen und Übersetzungen aus. Er wird zu gleichen
Teilen in den Kategorien "Belletristik", "Sachbuch
und Essayistik" sowie "Übersetzung" vergeben.
Der Preis schließt unmittelbar an das Konzept der Leipziger
Buchmesse an, die sich als Forum für Autoren und Literaturvermittlung
etabliert hat. Unterstützt wird der "Preis der Leipziger
Buchmesse" durch den Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig.
Partner des Preises ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB).
Bis zu drei Vorschläge pro Kategorie können von jedem
ausstellenden Verlag eingereicht werden. 2007 wurden insgesamt 733
Vorschläge eingesandt. Die Liste der durch die Jury nominierten
je fünf Kandidaten für Belletristik, Sachbuch und Essayistik
sowie für Übersetzung wird Anfang Februar 2008 veröffentlicht.
Rückblick 2007:
Am 22. März, dem ersten Tag der Leipziger Buchmesse 2007, wurde
der "Preis der Leipziger Buchmesse" verliehen. Die Jury
unter Vorsitz von Martin Lüdke wählte unter den 15 nominierten
Kandidaten folgende Autoren:
Kategorie Belletristik:
Ingo Schulze für "Handy, Dreizehn Geschichten in alter
Manier" (Hanser)
Kategorie Übersetzung:
Swetlana Geier für die Übersetzung "Ein grüner
Junge" von Fjodor Dostojewskij (Ammann)
Kategorie Sachbuch/ Essayistik:
Saul Friedländer für "Die Jahre der Vernichtung.
Das Dritte Reich und die Juden 1939-1945" (C.H. Beck)
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