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Neue Rekordbeteiligung am "Preis der Leipziger Buchmesse 2008"
  • Mehr als 750 Einsendungen
  • Nominiertenliste steht am 07. Februar 2008 fest
  • Jurymitglieder sind gespannt auf produktive Streitgespräche

Am 13. März 2008 ist es wieder soweit: Der vierte "Preis der Leipziger Buchmesse" wird in einem feierlichen Akt im Rahmen der Messe vergeben. Noch bis zum 30. November 2007 können Verlage ihre Vorschläge an das Literarische Colloquium Berlin (LCB) schicken. Bereits jetzt übersteigen die Anmeldungen die Vorjahreszahl.

"Die mit über 750 Büchern erneut gestiegene Zahl der angemeldeten Titel demonstriert, dass sich der Preis in den Köpfen der Verlage und Autoren fest etabliert hat", stellt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse, zufrieden fest. Auch im vierten Jahr nach seiner Premiere hat der Preis den Anspruch, die besten deutschsprachigen Neuerscheinungen zu prämieren. Seit 2004 wird die mit 45.000 Euro dotierte Auszeichnung zu gleichen Teilen in den Kategorien "Belletristik", "Sachbuch und Essayistik" sowie "Übersetzung" vergeben. Unterstützt wird sie durch den Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig.

Startschuss für Arbeit der neuen Jury

Neu ist in diesem Jahr die Zusammensetzung der Jury, welche die Einsendungen sichtet und bewertet. Am 7. Februar steht die Nominiertenliste mit je fünf Vorschlägen pro Kategorie fest.

Ulrich Greiner, bereits im vergangenen Jahr als Jurymitglied an der Preisvergabe beteiligt, übernimmt zum ersten Mal den Vorsitz des siebenköpfigen Gremiums. Greiner betont: "Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um eine konstruktive Arbeit zu gewährleisten und den hohen Ambitionen des Preises gerecht zu werden."

Zum ersten Mal beteiligen sich Dr. Ina Hartwig, verantwortliche Literaturredakteurin der Frankfurter Rundschau, Elmar Krekeler, Leiter der Literarischen WELT, Kristina Maidt-Zinke, Feuilleton-Autorin der Süddeutschen Zeitung, und Volker Weidermann, Redaktionsleiter Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, am Jurorenteam. Zu den bekannten Gesichtern zählen - neben Ulrich Greiner - Michael Hametner, Literaturredakteur beim MDR, sowie Uwe Justus Wenzel, Feuilleton-Redakteur der Neuen Zürcher Zeitung.

Jurymitglieder sind gespannt auf produktive Streitgespräche

Besonders die neuen Juroren sehen den gemeinsamen Sitzungen mit großer Spannung entgegen. "Der Reiz des Preises liegt für mich darin, dass nicht nur die Belletristik, sondern auch das Sachbuch und, besonders lobenswert, die Übersetzung bedacht werden", meint Ina Hartwig. Doch auch kontroversen Gesprächen sieht die Literaturredakteurin der Frankfurter Rundschau gelassen entgegen: "Mit Sicherheit werden wir uns nicht immer einig sein, was die Qualität der Bücher angeht. Ein bisschen Sportsgeist darf eben nicht fehlen, wenn sich sieben Kollegen mit unterschiedlichen Geschmäckern und Interessen einigen müssen."

Rückblick

Zum "Preis der Leipziger Buchmesse 2007" erreichten
733 Einsendungen das LCB. Die Preisverleihung fand am 22. März 2007 statt Es wurden folgende Autoren und Übersetzer ausgezeichnet:

Kategorie Belletristik:
Ingo Schulze für "Handy. Dreizehn Geschichten in alter Manier" (Berlin Verlag).

Kategorie Übersetzung:
Swetlana Geier für die Übersetzung "Ein grüner Junge" von Fjodor Dostojewskij (Ammann Verlag).

Kategorie Sachbuch/Essayistik:

Saul Friedländer für "Die Jahre der Vernichtung. Das Dritte Reich und die Juden 1939-1945 (Verlag C.H.Beck).

Ansprechpartner für die Presse:
Gesine Neuhof, Pressereferentin
Tel.: +49 (0) 341 / 6 78 81-84
Fax: +49 (0) 341 / 6 78 81-82
E-Mail: g.neuhof@leipziger-messe.de

Ansprechpartner der Jury:
Dr. Ulrich Greiner
Tel.: +49 (0) 40 / 32 80 386
E-Mail: greiner@zeit.de
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