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Die Jury hat sich entschieden: Nominiertenliste
für den "Preis der Leipziger Buchmesse" 2008 steht fest
Ein hartes Stück Arbeit liegt hinter den Jurymitgliedern des
"Preises der Leipziger Buchmesse": Über 750 Bücher
sichten, diskutieren und letztlich aus den drei Kategorien die jeweils
besten fünf Titel auswählen. Seit heute stehen die nominierten
Autoren fest:
Kategorie Belletristik
- Jenny Erpenbeck: Heimsuchung (Eichborn Berlin)
- Sherko Fatah: Das dunkle Schiff (Jung und Jung)
- Clemens Meyer: Die Nacht, die Lichter (S. Fischer Verlag)
- Ulrich Peltzer: Teil der Lösung (Ammann Verlag)
- Feridun Zaimoglu: Liebesbrand (Verlag Kiepenheuer & Witsch)
Kategorie Sachbuch/ Essayistik
- Bernd Greiner: Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam (Hamburger
Edition)
- Thomas Karlauf: Stefan George. Die Entdeckung des Charisma (Karl
Blessing Verlag)
- Irina Liebmann: Wäre es schön? Es wäre schön!
Mein Vater Rudolf
Herrnstadt (Berlin Verlag)
- Michael Maar: Solus Rex. Die schöne böse Welt des
Vladimir Nabokov
(Berlin Verlag)
- Jan Philipp Reemtsma: Vertrauen und Gewalt. Versuch über
eine
besondere Konstellation der Moderne (Hamburger Edition)
Kategorie Übersetzung
- Elisabeth Edl: Stendhal: Die Kartause von Parma (Carl Hanser
Verlag)
- Frank Heibert: Richard Ford: Die Lage des Landes (Berlin Verlag)
- Gabriele Leupold: Warlam Schalamow: Durch den Schnee.
Erzählungen aus Kolyma 1 (Matthes & Seitz Berlin)
- Kurt Steinmann: Homer: Die Odyssee (Manesse)
- Fritz Vogelgsang: Joanot Martorell: Der Roman vom Weißen
Ritter
Tirant lo Blanc (S. Fischer Verlag)
Der "Preis der Leipziger Buchmesse" wird in diesem Jahr
bereits zum vierten Mal vergeben. Prämiert werden herausragende
deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen. "Mit
dem Preis würdigen wir nicht nur die Arbeit der Verlage und
des Buchhandels, sondern wir geben den Lesern auch Empfehlungen",
so Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse.
Ulrich Greiner, schon im vergangenen Jahr als Jurymitglied an der
Preisvergabe beteiligt, übernahm 2008 den Vorsitz des siebenköpfigen
Gremiums. Erstmals beteiligen sich Dr. Ina Hartwig, verantwortliche
Literaturredakteurin der Frankfurter Rundschau, Elmar Krekeler,
Leiter der Literarischen WELT, Kristina Maidt-Zinke, Feuilleton-Autorin
der Süddeutschen Zeitung, und Volker Weidermann, Redaktionsleiter
Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, am Jurorenteam.
Zu den bereits bekannten Gesichtern zählen - neben Ulrich Greiner
- Michael Hametner, Literaturredakteur beim MDR, sowie Uwe Justus
Wenzel, Feuilleton-Redakteur der Neuen Zürcher Zeitung.
Die Auszeichnung der besten Frühjahrs-Bücher in den Kategorien
"Belletristik", "Sachbuch/Essayistik" und "Übersetzung"
ist zu gleichen Teilen mit insgesamt 45.000 Euro dotiert. Unterstützt
wird der "Preis der Leipziger Buchmesse" durch den Freistaat
Sachsen sowie die Stadt Leipzig. Partner ist das Literarische Colloquium
Berlin (LCB). Medienpartner ist die Wochenzeitschrift "Die
ZEIT".
Leseproben aller Titel sind unter www.literaturport.de hörbar.
Die öffentliche Verleihung des Preises findet während
der Leipziger Buchmesse am 13. März 2008 um 16.00 Uhr in der
Glashalle des Messegeländes statt.
Rückblick 2007
Am 22. März wurde der dritte "Preis der Leipziger
Buchmesse" verliehen. Die Jury unter Vorsitz von Martin Lüdke
wählte unter den 15 nominierten Kandidaten folgende Autoren:
Kategorie Belletristik
Ingo Schulze: Handy, Dreizehn Geschichten in alter Manier (Carl
Hanser Verlag)
Kategorie Sachbuch/ Essayistik
Saul Friedländer: Die Jahre der Vernichtung. Das Dritte Reich
und die Juden 1939-1945 (C.H. Beck)
Kategorie Übersetzung
Swetlana Geier: Fjodor Dostojewskij: Ein grüner Junge (Ammann
Verlag)
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